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G7.2.b Diebstahldelikte pro 1'000 Einwohner

Für Nachhaltigkeit erforderliche Entwicklung: Abnehmen

Tatsächliche Entwicklung

Seit 2000 Seit 2015

Die Diebstahldelikte pro 1‘000 Einwohner sind zurückgegangen. Im Jahr 2017 sind vor allem Einbruchdiebstähle und Einschleichdiebstähle markant gesunken.

Aussagekraft

Der Indikator misst die polizeilich registrierten Diebstahldelikte gemäss Strafgesetzbuch (Art. 139 StGB). Innerhalb der Straftaten gegen das Vermögen kommen Diebstahldelikte am häufigsten vor.
Ein Anstieg der Straftaten senkt das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung.

 

 

 

Daten rund um den Indikator

 

Kommentar

Die Zahl der Diebstahldelikte pro 1‘000 Einwohner geht seit Jahren zurück. Im Jahr 2017 nahm die Zahl der Diebstähle erneut ab und erreichte mit 3‘237 Diebstählen den tiefsten Wert seit mindestens zwanzig Jahren. Das rückläufige Ergebnis ist vor allem auf eine deutliche Reduktion bei den Einbruch- und Einschleichdiebstählen zurückzuführen.

Definition

Anzahl der Diebstahldelikte pro 1‘000 Einwohner (ständige Wohnbevölkerung am 31.12.)

Grenzen der Aussagekraft

Nicht enthalten sind gesetzeswidrige Handlungen, die der Polizei nicht zur Kenntnis gelangen (Dunkelfeld) oder die über andere Wege direkt in ein Justizverfahren münden.
Unbeachtet bleibt, ob die beschuldigte Person rechtskräftig verurteilt wurde oder nicht.

Beim Vergleich mit andere Kantonen ist zu berücksichtigen, dass beim besonders häufigen Ladendiebstahl einzelne Kantone vereinfachte Verfahren kennen, mit denen in Einkaufsgeschäften festgestellte Ladendiebstähle direkt über die Justiz abgewickelt werden können. Die effektive Zahl der registrierten Ladendiebstähle dürfte somit höher liegen, als von der Polizei ausgewiesen werden kann.

Verwandte Indikatoren

G7.2.a Gewaltstraftaten pro 100'000 Einwohner
Kontextindikatoren "Gesellschaft"

Weitere Informationen

Kantonspolizei Kanton Thurgau
Thurgauer Kriminalstatistiken

Bundesamt für Statistik
Kriminalität und Strafrecht