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Ergebnisse im Überblick

Die Ergebnisübersicht zeigt, wie sich die Indikatoren in zusammengefasster Form hinsichtlich Nachhaltigkeit entwickeln. Im Vordergrund steht die langfristige Entwicklung. Diese wird durch einen Blick auf die Entwicklung in den letzten Jahren ergänzt. Die Farben symbolisieren ausschliesslich die Entwicklungsrichtung, und weder das absolute Niveau noch das Ausmass der Entwicklung.

Entwicklung der Indikatoren hinsichtlich Nachhaltigkeit
  Langfristig Seit 2016
Gesellschaft
Wirtschaft
Umwelt

Längerfristige Entwicklung

In einer längerfristigen Optik haben sich insbesondere im Themenbereich Wirtschaft viele Indikatoren günstig entwickelt („grün“). Die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit wurde gestärkt, die Nettoschuld von Kanton und Gemeinden vollständig abgebaut und die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit verbessert. Hingegen waren bei der Gründungsdynamik keine Fortschritte sichtbar, und die Indikatoren zum Arbeitsmarkt und zur Wirtschaftsstruktur präsentieren ein durchzogenes Bild.

Im Themenbereich Umwelt hat sich in der längerfristigen Betrachtung ebenfalls vieles in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt („grün“). Insbesondere die Indikatoren zur Qualität der Luft und der Fliessgewässer zeigen Fortschritte hinsichtlich Nachhaltigkeit an. Erhöht haben sich auch die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, die Fläche wertvoller Naturräume und die Biodiversität. Negativ zu Buche schlägt demgegenüber das stete Wachstum des Verkehrsaufkommens. Mehr oder weniger konstant blieben die Siedlungsfläche pro Einwohner und die Pro-Kopf-Siedlungsabfälle. Zu den Themen Energie und Recycling sind aufgrund der Datenlage derzeit noch keine Aussagen möglich.

Im Themenbereich Gesellschaft kommen positive Signale insbesondere von der Bildung, wo der Bevölkerungsanteil ohne nachobligatorischen Bildungsabschluss deutlich gesunken ist, und von der Sicherheit (weniger Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden, weniger Diebstahldelikte). Zu den  Indikatoren, die sich bezüglich Nachhaltigkeit ungünstig entwickelt haben, gehören die Distanz zum nächsten Lebensmittelgeschäft und die Zahl schwerer Gewaltstraftaten. Bei vielen Indikatoren zeigen sich kaum Veränderungen, so etwa bei den Lohnunterschieden nach Geschlecht, dem Anteil Frauen in Kaderpositionen oder in politischen Ämtern und dem Anteil Personen mit Armutsgefährdung und/oder materiellen Sozialleistungen.

Entwicklung seit 2016

Für den Zeitraum seit 2016 liegen für viele Indikatoren noch keine Daten vor (in den Grafiken grau gekennzeichnet).
Dort, wo eine Beurteilung der Entwicklungsrichtung bereits möglich ist, überwiegen im Themenbereich Wirtschaft die positiven Signale. Diese kommen primär von der weiteren Verbesserung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit. Allerdings: Der Indikator „Steuerausschöpfung relativ zum Schweizer Durchschnitt“ zeigt in der kurzfristigen Betrachtung an, dass sich der Vorsprung zur Schweiz zuletzt verkleinert hat.
Günstig entwickelt haben sich seit 2016 zudem der Anteil von Studierenden in MINT-Fächern und der Anteil Stellensuchender.

Im Themenbereich Gesellschaft haben sich seit 2016 der „Anteil von Personen mit Armutsgefährdung und/oder materiellen Sozialleistungen“ sowie die Zahl der Diebstahldelikte günstig entwickelt. Negativ zu Buche schlugen etwas mehr schwere Gewaltstraftaten sowie Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden. Bei den übrigen Indikatoren gab es kaum Veränderungen, oder es liegen noch keine Daten vor.

Auch im Themenbereich Umwelt liegen erst vereinzelt aktuelle Daten vor. In Richtung Nachhaltigkeit entwickelt sich etwa der „Anteil natürlicher/naturnaher und wenig beeinträchtigter Fliessgewässer“ und die Fläche wertvoller Naturräume. Demgegenüber hat das Verkehrsaufkommen auf den Kantonsstrassen weiter zugenommen.

Statistische Mitteilung MoniThur

Statistische Mitteilung MoniThur
Ergebnisse im Überblick

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