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Kontextindikatoren Gesellschaft

Wohnbevölkerung wächst

Im Jahr 2015 lebten im Thurgau 266'510 Personen. Seit Jahren wächst die Bevölkerung im Thurgau kräftig. Mit 1,4 % fiel das Bevölkerungswachstum im Jahr 2015 so hoch aus wie im Vorjahr. In der Schweiz nahm die Bevölkerung mit 1,1 % etwas langsamer zu.


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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Bevölkerungsstand


Zuwanderung aus dem Ausland, aber auch aus anderen Kantonen

Die Bevölkerungszunahme wird stark vom Wanderungsverhalten bestimmt. In der jüngeren Vergangenheit tragen neben den Einwanderungen aus dem Ausland auch die Zuzüge aus anderen Kantonen vermehrt zum Wachstum bei. Die Zuwanderung aus dem Ausland hat sich zuletzt etwas abgeschwächt.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Wanderungen


Demografischer Wandel

Die demografische Alterung setzt sich fort. Personen im Rentenalter sind die Bevölkerungsgruppe, die am stärksten wächst. Gleichzeitig sinkt der Anteil der unter 20-Jährigen, und dies, obwohl die jüngere Bevölkerung in den letzten Jahren anzahlmässig wieder zugenommen hat.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Altersstruktur
Bevölkerungsszenarien


Mehr Paare ohne Kinder

Seit dem Jahr 2000 gibt es im Kanton Thurgau deutlich mehr Haushalte, in denen Paare ohne Kinder leben. Der Zuwachs ist unter anderem auf die demografische Alterung zurückzuführen. In mehr als jedem dritten Zweipersonenhaushalt, in dem ein verheiratetes Paar zusammenlebt, sind beide Ehepartner im Pensionsalter. Paarhaushalte mit Kindern haben unterdurchschnittlich zugenommen.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Haushalte
Haushaltsformen


Hospitalisationen nehmen mit zunehmendem Alter zu

Die zunehmende Zahl älterer Menschen hat Auswirkungen auf die Gesundheitskosten. Das Risiko einer Hospitalisation steigt mit dem Alter. Während bei den Jugendlichen unter 20 Jahren im Schnitt rund 5 % ihrer Altersklasse jährlich in ein Akutspital überwiesen werden, sind es bei den Thurgauerinnen und Thurgauern über 85 Jahren gut 40 %.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Pflegetage von Thurgauer Patienten in Krankenhäusern>


Drei von vier Personen über 90 Jahren leben in einem Pflegeheim

Die demografische Alterung beeinflusst auch die Pflegekosten. Drei von vier Personen über 90 Jahren leben in einem Alters- oder Pflegeheim. Bei den Seniorinnen und Senioren zwischen 80 und 89 Jahren wohnt die überwiegende Mehrheit noch in den eigenen vier Wänden.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Kennzahlen der sozialmedizinischen Institutionen


Viele Personen im Rentenalter nutzen die Spitex 

Vor allem Personen über 80 Jahre nehmen die Langzeitpflege der Spitex in Anspruch. 2015 stieg der Anteil der Personen, die  Langzeitpflege der Spitex in Anspruch nahm, bei den 65- bis 79-Jährigen und bei den über 80-Jährigen an. In den Jahren zuvor war er rückläufig.

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Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Spitex-Kennzahlen


Maturitätsquote dank Berufsmaturität gestiegen

Seit dem Jahr 2000 ist die Thurgauer Maturitätsquote stark gestiegen. Dies liegt vor allem am Anstieg der beruflichen Maturitätsquote. Im Jahr 2015 sanken sowohl die gymnasiale als auch die Berufsmaturitätsquote.

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Bildungsstatistik Thurgau 


Zahlreiche Fachhochschulabschlüsse

Die Hochschulabschlussquote nahm im Kanton Thurgau in den letzten Jahren weiter zu. Zur Steigerung im Jahr 2014 trugen sowohl höhere Abschlussquoten der universitären Hochschulen (8,5 %) als auch der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen (15,9 %) bei.

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Bildungsstatistik Thurgau 


144 Polizisten pro 100'000 Einwohner

Auf 100‘000 Einwohner kommen im Kanton Thurgau 144 Polizistinnen und Polizisten. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums nahm die Polizeidichte in den Jahren 2009 bis 2014 etwas ab, seither hat sie sich wieder erhöht.

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Kantonspolizei Kanton Thurgau


Mittleres Einkommen leicht unter Schweizer Niveau

Im Mittel liegt das steuerbare Einkommen im Kanton Thurgau etwas unter dem gesamtschweizerischen Niveau, ist aber seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gestiegen. Im Kanton Thurgau kam im Steuerjahr 2012 die Hälfte der bundessteuerpflichtigen natürlichen Personen auf ein steuerbares Äquivalenzeinkommen1 von mehr als 28‘143 Franken, die andere Hälfte auf ein tieferes. In der Gesamtschweiz lag dieser Mittelwert (= Median) bei 28‘400 Franken. Zwischen 2001 und 2012 stieg das Niveau der steuerbaren Einkommen im Thurgau etwas deutlicher als in der Gesamtschweiz.
1 Äquivalenzeinkommen: Damit Haushalte unterschiedlicher Grösse miteinander verglichen werden können, wird das steuerbare Einkommen jedes Haushalts mit einem von der Haushaltsgrösse und –zusammensetzung abhängigen Äquivalenzfaktor umgerechnet.

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Eidg. Steuerverwaltung
Direkte Bundessteuer 


Steuerbare Einkommen im Vergleich zur Schweiz etwas gleichmässiger verteilt

Die steuerbaren Einkommen der Bundessteuerpflichtigen sind im Kanton Thurgau etwas gleichmässiger verteilt als in der Gesamtschweiz. Dies wird durch den Gini-Koeffizienten1 angezeigt (Steuerjahr 2012: TG 0,433; CH 0,496).  Seit 2001 ist die Verteilung der steuerbaren Einkommen sowohl im Thurgau als auch in der Schweiz minim ungleicher geworden.
1 Der Gini-Koeffizient hat einen Wert zwischen 0 und 1. Der Extremwert 0 zeigt Gleichverteilung an (d. h., alle Steuerpflichtigen haben exakt das gleiche Einkommen). Der Extremwert 1 zeigt demgegenüber völlige Ungleichheit an (d. h., ein Steuerpflichtiger hat das gesamte Einkommen, alle übrigen hingegen kein Einkommen).

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Eidg. Steuerverwaltung
Direkte Bundessteuer