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U2.1.a Siedlungsabfälle pro Einwohner

Für Nachhaltigkeit erforderliche Entwicklung: Abnehmen

Tatsächliche Entwicklung

Seit 2000 Seit 2014

Während die Siedlungsabfallmenge pro Einwohner über eine lange Zeit relativ konstant war, stieg sie von 2010 bis 2012 kurzzeitig an. Danach nahm sie wieder ab und erreichte zuletzt den Stand von 2000.

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Aussagekraft

Der Indikator zeigt auf, wie viele Tonnen Siedlungsabfälle aus Thurgauer Haushalten (öffentlicher Sammeldienst und Direktanlieferungen) in den Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) pro Jahr insgesamt thermisch verwertet werden.

Grafik:Siedlungsabfälle

Daten rund um den Indikator

Kommentar

Die Gesamtmenge der anfallenden Siedlungsabfälle wird üblicherweise von der Konjunktur beeinflusst. In wirtschaftlich guten Lagen wird mehr konsumiert und somit steigt auch die Abfallmenge. Im betrachteten Zeitraum war die Abfallmenge jedoch auffallend stabil. Die Gründe für den vorübergehenden Anstieg der Abfallmenge in den Jahren 2011 und 2012 sind nicht bekannt. Verschiedene Effekte wie Verpackungsgrössen oder die Zusammensetzung des Kehrichts können die Abfallmenge beeinflussen.

Definition

Menge nicht stofflich, sondern thermisch verwerteter Siedlungsabfälle in den Kehrichtverbrennungsanlagen.

Grenzen der Aussagekraft

Die Gesamtmenge der Siedlungsabfälle aus dem Kanton Thurgau ist nicht genau feststellbar, weil ein Teil der Direktanlieferungen aus umliegenden Kantonen stammt.
Die Aufteilung in Haushaltkehricht (Siedlungsabfälle aus Haushalten) und Betriebsabfälle ist ebenfalls unscharf, weil einerseits durch den Sammeldienst gesammelter Kehricht aus Betrieben den Haushalten zugeschlagen wird, anderseits Direktanlieferungen nicht nur aus Betrieben, sondern teilweise auch aus Haushalten stammen.

Verwandte Indikatoren

U2.1.b Recyclingquote
Kontextindikatoren "Umwelt"

Weitere Informationen

Amt für Umwelt Kanton Thurgau
Abfall