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U2.1.a Siedlungsabfälle pro Einwohner

Für Nachhaltigkeit erforderliche Entwicklung: Abnehmen

Tatsächliche Entwicklung

Seit 2000 Seit 2015

Die Menge der Siedlungsabfälle pro Einwohner blieb seit 2000 – abgesehen von temporären Schwankungen – recht stabil.

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Aussagekraft

Der Indikator zeigt auf, wie viele Tonnen Siedlungsabfälle und siedlungsabfallähnliche Abfälle im Thurgau aus privaten Haushalten und der Wirtschaft (öffentlicher Sammeldienst und Direktanlieferungen) in den Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) pro Jahr thermisch verwertet werden.

 

Daten rund um den Indikator

Kommentar

Die Gesamtmenge der anfallenden Siedlungsabfälle wird üblicherweise von der Konjunktur und der Bevölkerungszahl beeinflusst. In wirtschaftlich guten Lagen wird mehr konsumiert und produziert, somit steigt auch die Abfallmenge. Im Kanton Thurgau war die Abfallmenge pro Einwohner seit 2000 jedoch auffallend stabil, nur in den Jahren 2011 und 2012 war sie höher. Die Gründe für diesen Anstieg sind nicht bekannt.

Definition

Siedlungsabfälle von privaten Haushalten und der Wirtschaft (Industrie, Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben), dividiert durch die ständige Wohnbevölkerung.
Berücksichtig werden Siedlungsabfälle und siedlungsabfallähnliche Abfälle (z.B. Altholz, Kunststoffabfälle, Sperrmüll, aber auch andere kontrollpflichtige Abfälle und Sonderabfälle), die in Kehrichtverbrennungsanlagen thermisch verwertet werden. Ausgeschlossen sind Abfälle, die stofflich verwertet werden.

Einwohnerzahl gemäss Kantonaler Bevölkerungsstatistik

Grenzen der Aussagekraft

Die Gesamtmenge der Siedlungsabfälle aus dem Kanton Thurgau ist nicht genau feststellbar, weil ein Teil der Direktanlieferungen aus umliegenden Kantonen stammt und auch Abfall vom Kanton Thurgau in andere Kantone exportiert wird.

 

Verwandte Indikatoren

U2.1.b Recyclingquote
Kontextindikatoren "Umwelt"

Weitere Informationen

Amt für Umwelt Kanton Thurgau
Abteilung Abfall und Boden